Ahmad Mesgarha: “Ich fühle mich fremd, mit jedem Tag fremder.”

Ahmad Mesgarha

Vor beinahe einem Jahr hat Ahmad Mesgarha unmittelbar vor der Premiere des Othello im Dresdner Schauspielhaus einen beeindruckenden Monolog gesprochen, der mich noch heute berührt. Denn er macht deutlich, was Angst und Propaganga einerseits, überwiegendes Schweigen andererseits einem Menschen antun, der sich nie fremd gefühlt hat, weil es keinen Grund dazu gab. Als Plädoyer zum Nachdenken stelle ich den transkribierten Text, samt englischer Übersetzung auf diese Seite.

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Neulich in der Gemäldegalerie zu Dresden: “Alte Meister” nach Thomas Bernhard

Albrecht Goette, Ahmad Mesgarha

Als zuletzt entstandener Prosatext Thomas Bernhards erschien Alte Meister im Jahre 1985. Im September 2016 wurde das Werk, zum Theaterstück umfunktioniert, in der Gemäldegalerie zu Dresden erneut aufgeführt. Von meinen Eindrücken beim Besuch des Stücks im Januar 2017 berichte ich hier.
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Wien, Heldenplatz & Dresden, Theaterplatz – zum Selbstverständnis zweier Städte. Und eine Hommage an Wolfgang Gasser

Das Stück Heldenplatz von Thomas Bernhard gehört mittlerweile zum Schullesestoff. Zur Zeit der Uraufführung im Jahre 1988 – vor allem kurz davor – hat Heldenplatz in und um Wien eine groteske Kontroverse ausgelöst, die in Teilen an das Stück erinnert, das 2015 in und um Dresden aufgeführt wird. Ein Blick auf (Schein)Identitäten, parallele Zustände und eine Hommage an Wolfgang Gasser, der den Protagonisten in Heldenplatz verkörperte, wie kein zweiter es gekonnt hätte.

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